Gattusos WM-Vorrunden: 6 der 10 südamerikanischen Teams kommen direkt weiter, Europa muss sich reformieren
6686 Sportnachrichten vom 13. November Laut italienischen Medien „Total Market“ stellte der italienische Teamtrainer Gennaro Gattuso kürzlich öffentlich das Format des WM-Qualifikationsturniers in Frage und verglich es mit Südamerika. Er sagte unverblümt, dass „dieses Format enttäuschend ist“ und forderte die internationale Fußballwelt auf, die Quotenzuteilung und den Aufstiegsmechanismus für die Weltmeisterschaft zu überdenken.
Derzeit besteht für Italien immer noch die Gefahr, die WM 2026 zu verpassen. In den europäischen Qualifikationsrunden liegen die Azzurri in Gruppe I auf dem zweiten Platz, drei Punkte hinter Spitzenreiter Norwegen. Obwohl es immer noch einen direkten Dialog zwischen den beiden Seiten gibt, wird Italien gezwungen sein, erneut in die Play-offs einzuziehen, wenn sich die Situation nicht umkehren lässt. Bei zwei aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften 2018 und 2022 scheiterten sie jeweils in den Play-offs und verpassten das Finale.
Angesichts dieser misslichen Lage brachte Gattuso auf einer Pressekonferenz am 12. November seine große Unzufriedenheit zum Ausdruck: „Wir bereuen nichts. Sobald wir anfangen zu gewinnen, wird es einfacher sein, weiter zu gewinnen. Aber wir müssen uns auch den aktuellen Regeln stellen. Schauen Sie sich die südamerikanische Region an: Es gibt insgesamt 10 Teams, von denen 6 direkt für die Weltmeisterschaft qualifiziert sind. 7 spielen immer noch in den interkontinentalen Play-offs. Das ist wirklich unfair.“ Wir müssen das gesamte System überdenken.“
Er betonte auch, dass sein aktueller Fokus immer noch auf dem bevorstehenden Wettbewerb liegt: „Was andere Dinge angeht, konzentriere ich mich nur auf den Wettbewerb von morgen und werde nicht zu weit denken.“