Westliche Medien: Unter dem Verdacht der Umgehung von Nationalmannschaftsaufgaben sind kurzfristige Verletzungen von Spielern verschiedener Vereine zum Trend geworden
6686 Sportnachrichten vom 12. November Laut dem spanischen „AS“-Bericht haben sich in den letzten internationalen Wettbewerben Spieler großer Nationalmannschaften wegen „leichter Verletzungen“ vorübergehend zurückgezogen, was für Aufsehen gesorgt hat. Von Barcelonas Yamal, Paris Saint-Germains Barcola bis hin zu Chelseas Enzo, Real Madrids Valverde und Courtois ... die Verletztenliste verbreitete sich schnell und sie blieben im Grunde sieben bis zehn Tage lang verletzt.
Bereits am internationalen Wettkampftag im Oktober war Paris mit dem französischen Fußballverband unzufrieden. Damals ging Barcola persönlich mit Röntgenaufnahmen in der Hand zum Nationalmannschaftsstützpunkt Clairefontaine, nur um zu beweisen, dass er tatsächlich verletzt war und nicht spielen konnte. Die früheren Verletzungen von Dembele und Douai in der Nationalmannschaft haben Paris bereits beim französischen Fußballverband unzufrieden gemacht.
Jetzt ist Barcelona an der Reihe. Der spanische Fußballverband gab bekannt, dass Yamal aufgrund einer Verschlimmerung der Osteitis pubis aus der aktuellen Nationalmannschaft zurückgetreten ist. Barcelona erklärte, dass seine Verletzung mehrere Wochen gedauert habe. Obwohl er sich nicht erholt hat, hat er fast alle letzten Spiele bestritten. Diese Praxis, „hart für den Verein zu arbeiten, aber nicht in der Nationalmannschaft zu sein“, wirft unweigerlich die Frage auf: Wer soll über die Fitness der Spieler entscheiden?
Ähnliche Situationen passieren in vielen Ländern: Chelseas Enzo zog sich aus der argentinischen Mannschaft zurück und Pedro Neto zog sich aus der portugiesischen Mannschaft zurück; Die Newcastle-Stars Gordon und Pope zogen sich aufgrund einer Muskelzerrung bzw. einer Gehirnerschütterung aus dem englischen Team zurück; Auch Mittelfeldspieler Valverde und Torwart von Real Madrid nahmen aufgrund ihrer jeweiligen Verletzungen nicht am Nationalmannschaftswettbewerb teil.
Westliche Medien sagten, oberflächlich betrachtet scheine es ein Zufall zu sein, aber in Wirklichkeit zeige es das immer ernster werdende Problem intensiver Spielpläne in der Fußballwelt. Die heutigen Fußballspiele werden immer intensiver. Spitzenspieler sind das ganze Jahr über ständig zwischen Vereinsspielen und Nationalmannschaftsaufgaben beschäftigt und ihr Körper ist ohnehin überfordert. Selbst geringfügige Muskelbeschwerden können unter dem Druck eines hochintensiven internationalen Wettbewerbs zu schweren Verletzungen werden.
Daher legen immer mehr Vereine Wert auf den Schutz ihrer eigenen Spieler und raten ihnen proaktiv dazu, sich aus der Nationalmannschaftsrekrutierung zurückzuziehen. Dieser „konzentrierte Ausbruch“ kurzfristiger Verletzungen hat jedoch auch in der Außenwelt zu der Frage geführt: Sind diese Verletzungen echt oder vorgetäuscht? Nutzen einige Vereine die Gelegenheit, eine „taktische Wartung“ durchzuführen?