Telegraph: Manchester United stärkt die Verwaltung der sozialen Medien seiner Mitarbeiter und verbietet das private Posten von Inhalten, die hinter den Kulissen stehen
6686 Sportnachrichten vom 12. November Laut dem Bericht „Daily Telegraph“ plant Manchester United, die Verwaltung der von Mitarbeitern in sozialen Medien geposteten Inhalte zu stärken. Der Club verbietet seinen Mitarbeitern, in ihrem eigenen Namen Hinter-den-Kulissen-Material im Zusammenhang mit Werbeaktionen zu teilen, da es sich bei diesen Inhalten um interne Geheimnisse handelt, die nicht veröffentlicht werden sollten.
In den letzten Jahren haben immer mehr Mitarbeiter mit Zugang zur ersten Mannschaft und zu Kernbereichen des Fußballbetriebs nicht genehmigte Fotos, Videos usw. auf soziale Plattformen hochgeladen. Das beunruhigt die Spitzen des Klubs. Sie glauben, dass derzeit zu viele inoffizielle Inhalte hinter den Kulissen an die Öffentlichkeit dringen und dass diese so schnell wie möglich reguliert werden müssen.
Es wird berichtet, dass Manchester United im Begriff ist, allen Mitarbeitern neue Richtlinien zur Nutzung sozialer Medien herauszugeben. Die neuen Regeln legen klar fest, welche Informationen hinter den Kulissen im Zusammenhang mit dem Club nicht in privater Funktion an die Öffentlichkeit weitergegeben werden dürfen.
Der Verein betonte, dass dieser Schritt nicht dazu dienen soll, die Begeisterung der Mitarbeiter zu unterdrücken. Mitarbeitern ist es weiterhin gestattet, offizielle Inhalte, an deren Erstellung sie beteiligt waren, erneut zu veröffentlichen. Vereine wollen einfach mehr Kontrolle über die Verbreitung interner Informationen. Ein Insider sagte: „Wir versuchen nicht, alle zu entmutigen. Aber es ist vernünftig und angemessen, bestimmte sensible Inhalte zu verwalten.“
Diese neue Regel hat jedoch zu unterschiedlichen Ansichten unter den Mitarbeitern geführt. Manche Leute glauben, dass die Präsentation Ihrer Arbeit in den sozialen Medien ein Zeichen von Berufsstolz ist. Diese Art von Verhalten einzuschränken erscheint zu hart. Einige Leute äußerten auch Verständnis. Sie wiesen darauf hin, dass der legendäre Trainer bereits während der Trainerzeit von Sir Alex Ferguson eine äußerst strenge Kontrolle über die Informationen hatte, die der Verein an die Außenwelt weitergab.
Seit der britische Milliardär Sir Ratcliffe im Februar 2024 offiziell den Tagesbetrieb von Manchester United übernommen hat, hat das neue Management eine Reihe umstrittener Reformen umgesetzt. Dazu gehörten massive Kostensenkungen, die zum Abgang von mehr als 400 Mitarbeitern führten. In den letzten 18 Monaten hat der Verein außerdem sukzessive eine Reihe von Leistungen an Arbeitnehmer gestrichen, wie z. B. die jährliche Weihnachtsfeier, den kostenlosen Transport während des FA-Cup-Finales, Mahlzeiten vor dem Spiel und Hotelübernachtungen usw. Diese Praktiken haben bei vielen Mitarbeitern für Unzufriedenheit gesorgt.