Amorim: Dies ist das erste Mal, dass ich den Lärm des Stadions der Heimmannschaft spüre. Das Gefühl der Mannschaft ist völlig anders
6686 Sport 26. Oktober In dieser Runde der Premier League besiegte Manchester United Brighton zu Hause mit 4:2. Das Team hat drei Siege in Folge errungen. Nach dem Spiel nahm Manchester United-Trainer Amorim ein Interview entgegen und zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis des Spiels.
Was halten Sie von der Konkurrenz?
„Es fühlt sich großartig an. Wir haben einen Dreier gegen die Heimmannschaft geholt und insgesamt eine gute Leistung gezeigt. Auch wenn es in der Schlussphase einige Spannungen gab, lag das zum Teil an uns selbst. Als das Spiel mit 3:0 in Führung ging, spürte man, dass wir kurz vor dem vierten Tor standen, anstatt uns Sorgen darüber zu machen, ein Gegentor zu kassieren.“
Wie soll man damit umgehen, nachdem man mit 3:0 geführt und auf 3:2 gejagt wurde?
„Diese Situation kommt bei Fußballspielen von Zeit zu Zeit vor. Man hat die Situation eindeutig unter Kontrolle, aber plötzlich schießt der Gegner ein Tor. Die Spieler des Gegners sind talentiert und haben starke Dribbelfähigkeiten. Sie nutzen diesen Schwung, um das Spiel kurzzeitig zu kontrollieren. Was aber Anerkennung verdient, ist, dass unsere Fähigkeit, mit Widrigkeiten umzugehen, sich verbessert.“
Wie fühlt sich die Stimme der Old Trafford-Fans an?
„Nachdem ich das dritte Tor geschossen hatte, war der Klang des gesamten Spiels völlig anders. Diese Atmosphäre, dieses Gefühl war beispiellos. Dies war das erste Mal, dass ich den Schock dieses Klangs wirklich erlebte. Als Trainer muss ich mich natürlich auf den Wettbewerb konzentrieren, aber es gibt Momente, in denen dieses Spielfeld wirklich ein einzigartiges Gefühl vermitteln kann. In diesem Moment war es wirklich etwas Besonderes, sogar ein bisschen unglaublich.“
Wie unterscheidet sich die Mannschaft heute?
„Jetzt geht es allen besser. Schon auf dem Weg zum Spiel habe ich gemerkt, dass sich die Atmosphäre verändert hat – die Spieler sind nicht mehr von Druck überwältigt, sondern von einem Gefühl der Aufregung, einer Leidenschaft, vor den Fans der Heimmannschaft zu spielen, ersetzt Es ist für den Verein nicht einfach, solch positive Emotionen zu empfinden. Wir müssen immer wachsam bleiben und Angst davor haben, in die schlechte Wettbewerbssituation der Vergangenheit zurückzukehren – diese „Angst“ kann uns genau nach vorne bringen.“